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WELT und N24

Chancen und Risiken


Der Journalistenverband Berlin-Brandenburg JVBB hat den Medienkonzern Axel Springer aufgefordert, bei der Zusammenlegung der Tageszeitung DIE WELT und des Fernsehsenders N24 in einer neuen GmbH nicht zu Lasten von Inhalten und Mitarbeitern zu sparen.

Der JVBB-Vorsitzende Alexander Fritsch erklärte: „Der Plan birgt große Chancen, aber auch erhebliche Risiken – vor allem für die Mitarbeiter.“ Die Arbeitsplätze müssten erhalten werden und die neue GmbH auch tariflich gebunden sein. Die Axel Springer SE hatte heute Morgen bekanntgegeben, dass spätestens zum 1. Januar 2015 die Welt-Gruppe und N24 in der WeltN24 GmbH zusammengeführt würden. Diese solle eine hundertprozentige Tochter von Axel Springer sein.

„Wie dieser Zusammenschluss konkret umgesetzt wird: Daran wird sich zeigen, wie ernst es Springer-Chef Mathias Döpfner mit dem Ausbau der journalistischen Kompetenz in seinem Unternehmen ist“, sagte Fritsch.

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