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Mehr als Viagra

JVBB-Lokaltermin bei der Pfizer-Unternehmenskommunikation


Martin Fensch, Senior Director Corporate Affairs Pfizer Deutschland

Global Player in der Nachbarschaft: Der JVBB war im Rahmen seiner Reihe „Lokaltermin“ zu Gast in der Deutschland-Zentrale eines der größten Pharmaunternehmen weltweit.

Martin Fensch, Senior Director Corporate Affairs, stellte uns das breite Aufgabenfeld der Unternehmenskommunikation bei Pfizer vor, einem globalen Unternehmen mit deutschen Wurzeln, derzeit weltweit 2500 Mitarbeitern (davon 650 in Berlin) und einem Umsatz von 52 Milliarden USD. Pfizer konzentriert sich auf 9 Forschungsgebiete - Schwerpunkte sind Krebstherapie, Impfstoffe und Medikamente gegen Stoffwechsel-Erkrankungen.Tabu in der Unternehmenskommunikation ist die direkte Produktnennung, hier gilt das strikte Verbot der Heilmittelwerbung. Was Martin Fensch nach wie vor für richtig hält, auch wenn die neuen digitalen Netz-Angebote sich direkt an den User als Patienten richten. Im Mittelpunkt steht vielmehr die kompetente Unterstützung bei der Suche nach Hilfe in Krankheitsfällen und der zur Verfügung stehenden Therapien.Mit der digitalen Expertenplattform „Hilfe für Mich“ wendet sich Pfizer direkt an Patienten und Angehörige. Die Website „Land der Gesundheit“ kommuniziert im „kuratierten Rahmen“ auch auf Facebook und Twitter Debattenthemen zwischen Experten und Usern. Mit der Zielgruppe Ärzte gibt Pfizer halbjährlich das Kundenmagazin „zwei“ heraus, das Fachkommunikation in einer eher populären, eingängigen Tonality vermitteln will.Interessant ist, dass für diese Projekte umfangreich auf die Mitarbeit von freien Journalisten gesetzt wird.Über die umfangreichen klinischen Studien zur Entwicklung neuer Arzneistoffe und die Rolle Deutschlands im weltweiten Verbund sprach Herr Dr. Stefan Mikus, Senior Regional Site Lead. Bei der Entwicklung und Forschung bis zur Zulassung eines neuen Medikamentes nimmt Deutschland den zweitgrößten Standort nach den USA ein. Pfizer veröffentlicht alle seine Studien in allen Stadien der „Produktpipeline“ unter www.pfizer.com.Text: Dieter Zurstraßen

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